Ein Zirbenkissen oder Zirbenholzkissen ist ein Kissen, das mit Zirbenholzspänen gefüllt ist. Es ist dafür gedacht, im Bett oder auf dem Sofa aufbewahrt zu werden, wo es seinen Duft und dadurch seine Wirkung verströmen kann.

Oft wird das Zirbenkissen auch als "Lebenskissen" bezeichnet; ein starker Begriff, der sich auf den durchschlagenden Effekt bezieht, den Zirbenholz auf Schlaf und Wohlbefinden haben kann - wie beispielsweise die Reduzierung von Kopfschmerzen und Wetterfühligkeit, die Verlangsamung der Atmung und die Förderung von Entspannung.

Wie werden Zirbenkissen hergestellt?

Vor allem in Österreich gibt es zahlreiche Schreinereien und Manufakturen, die Zirbenkissen herstellen. Einige achten darauf, dass das Holz in einer bestimmten Mondphase geschlagen wird, da es dann den höchsten Anteil an ätherischen Ölen ("Pinosylvin") enthält. Das Holz wird anschließend gehobelt, getrocknet und in die Kissen abgefüllt. Dabei gibt es auch Kissen mit einer Mischung aus Spänen und Daunen. Wer sich für solch ein Kissen interessiert, sollte darauf achten, dass es wiederbefüllbar (d.h. mit einem Reißverschluss ausgestattet) ist. So können die Späne nach einiger Zeit ausgetauscht und die im Kissen enthaltene Menge kann je nach Vorliebe variiert werden.

Baumwolle oder Leinen?

Wenn es um die Hülle des Zirbenkissens geht, scheiden sich die Geister. Viele der Hüllen sind aus (Bio-)Baumwolle. Laut einer Studie des österreichischen Herstellers gesundheitskissen.at beeinträchtigt Baumwolle jedoch die Wirkung der Zirbenspäne in nicht zu unterschätzendem Maße. Das Unternehmen empfiehlt deshalb eine Hülle aus Bio-Leinen. Auch warnt der Anbieter davor, einfach irgendein Produkt zu kaufen, und stattdessen sorgsam auf Inhalt und Herkunft zu achten. Bei den Spänen ist es wichtig, dass sie gründlich entstaubt wurden, damit feine Partikel nicht eingeatment werden. Dies kann sonst, besonders bei Allergikern, zu Reizungen der Atemwege führen.

Die Art des Kopfkissens nicht unterschätzen

Die Wirkung, die ein Kopfkissen auf unseren Schlaf hat, wird oft unterschätzt. Kopf- und Nackenschmerzen, Schlaflosigkeit oder Rückenschmerzen sind nicht selten die Folge. Wir empfehlen Dir daher, das Thema Kopfkissen ernst zu nehmen und damit zu experimentieren. Welche Art von Kissen tut Dir gut? Wie groß, wie hart, wie geformt muss es sein? Welche Schlafposition bevorzugst Du - am Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch? Je nach Schlafart kommen flache, härtere, kleinere oder größere Kissen für Dich in Frage. Es lohnt sich, sich mit diesem Thema zu beschäftigen!

Ist ein Zirbenkissen ein Ersatz fürs Kopfkissen?

Ein Zirbenholzkissen ist eher nicht als Kopfkissen, sondern mehr als "Accessoire mit Wirkung" in Deinem Schlafzimmer oder Bett gedacht. Manche Menschen mögen zwar die eher harte Beschaffenheit des Kissens (immerhin handelt es sich bei dessen Füllung um Holzspäne), die Mehrheit bewahrt es jedoch einfach im oder neben dem Bett auf.

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