Darüber, ob Zirbelkiefern im heimischen Garten überleben können, haben wir in diesem Beitrag schon berichtet. Noch schöner als gleich einen fertigen Zirbelkiefer-Baum in einer Gärtnerei zu kaufen ist natürlich, Zirbelkiefern selbst aus einem Samen zu ziehen. Zu beachten ist allerdings, dass die Zirbelkiefer ein sehr, sehr langsam wachsender Baum ist und man deshalb viel Geduld – eigentlich Jahrhunderte – Zeit braucht, bis aus dem Samen ein richtig stattlicher Baum geworden ist.

Das macht Zirbelkiefer Samen aus:

  • Du kannst beobachten, wie aus einem Samenkorn eine Pflanze wächst – so etwas ist immer ungeheuer spannend
  • Du lernst die Zirbelkiefer in allen Wachstumsstadien kennen – vom Samenkorn über den Keimling und den kleinen Trieb bis hin zum fertigen Baum
  • Mit der Zirbelkiefer holst Du Dir ein ganz besonderes Gehölz in Deinen Garten, das super aussieht

Wie genau die Anzucht funktioniert entnimmst Du bitte dem von Dir gekauften Zirbelkiefer-Samentütchen. Unter Umständen musst Du die Samen noch mit Kälte stratifizieren, d.h. in Wasser einweichen und dann mehrere Monate im Kühlschrank lagern. Die Samen keimen nämlich erst mit einsetzender Erwärmung.

 

Am besten ist es, den Zirben-Samen im Spätherbst auszusäen. Mit etwas Glück keimt er dann im nächsten Frühjahr. Sät man die Samen erst im Frühjahr braucht es unter Umständen bis zu drei Jahre, bis er schließlich keimt. Bis aus dem Sämling ein Setzling wird dauert es nochmal ungefähr drei Jahre. Insgesamt kann man also sagen, dass es eine langwierige Angelegenheit sein kann, Zirbelkiefer-Samen selbst auszusäen, und etwas Glück braucht man dafür auch! Trotzdem kann es viel Freude machen, Zirben selbst anzusäen. Und falls es ja nicht klappt, kannst Du ja immer noch in eine Gärtnerei gehen und Dir einen schon etwas größeren Baum holen.

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