Wusstest Du, dass  der Mensch bis zu 90 Prozent seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringt? Nach „frischer Luft“ klingt das nicht gerade – mit Recht! Denn wirklich gut ist die Luft in unseren Räumen meistens nicht. Immer mehr Menschen klagen deshalb über Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen oder trockene Haut. Symptome, die durch Schadstoffe in der Raumluft verursacht werden können. Ebenso werden Müdigkeit, Allergien und Schlafstörungen dadurch hervorgerufen. Wir geben Dir Tipps, wie Du Deine Raumluft verbesserst!

Raumluft besteht normalerweise nur zu etwa 0,04 Prozent aus Kohlendioxid. Sind Räume schlecht belüftet, steigt der Anteil an Kohlendioxid, während der Sauerstoffanteil sinkt. Vor allem dann, wenn sich viele Personen im geschlossenen Raum aufhalten. Gerade in modernen, sehr gut gedämmten Gebäuden, ist häufiges Lüften dadurch unabdingbar. Für schlechte Raumluft sorgen außerdem Schimmelsporen, Ausdünstungen von Möbeln und Farben, Reinigungsmittel, Kleber, Lacke und leider auch Staub. Je trockener die Raumluft, desto mehr Staub schwebt in der Luft herum. Bei feuchter Raumluft sinkt er dagegen schneller zu Boden.

Du möchtest Deine Raumluft verbessern?
Wir geben Dir acht Tipps, wie das im Handumdrehen gelingt!

#1 Pflanzen verbessern Deine Raumluft!

Bestimmte Zimmerpflanzen wie Dracaena (Drachenbaum), Chrysanthemen oder Efeu haben die Eigenschaft, chemische Stoffe in der Raumluft abzubauen. Dabei gilt: Eine Pflanze pro neun Quadratmeter. Mit Pflanzen kannst Du also nicht nur Deine Räume verschönern, sondern Dir auch einen lebenden Luftbefeuchter und Schadstofffilter ins Haus holen!

#2 Staub eindämmen

Staub kann unsere Schleimhäute angreifen und Allergien auslösen. Je weniger Staub herumwirbelt, desto weniger Schaden richtet er also an. Da ist häufiges Wischen angesagt. Oder Du holst Dir einen Staubsaugerroboter* ins Haus, der täglich den gröbsten Staub entfernt. (Wischen musst Du natürlich trotzdem ab und zu!).

#3 Die lieben Haustiere…

So bitter es ist – auch herumwirbelnde Katzen- oder Hundehaare tragen nicht gerade zu einer Verbesserung der Raumluft bei. Wenn Du zu Atemwegsbeschwerden neigst, wäre es eine Möglichkeit, Deinen Haustieren zumindest den Zutritt ins Schlafzimmer zu verweigern. (Fällt schwer, ich weiß).

#4 Schimmelspuren ernst nehmen

Dieser kleine schwarze Fleck in der Fuge im Bad… Könnte Schimmel sein… Wird schon nicht so schlimm sein… Doch! Schimmel ist immer ungesund. Nimm Schimmelspuren im Bad ernst und lasse sie gegebenenfalls durch einen Fachmann beseitigen.

#5 Völlig logisch: Häufig lüften!

Der Luftaustausch, der durch Lüften entsteht, verbessert Deine Raumluft signifikant. Lüfte mindestens vier Mal täglich alle Räume. Stoßlüften mit weit geöffneten Fenster ist dabei besser als stundenlang Fenster gekippt zu lassen.

#6 Feinstaubschleuder Laserdrucker

Tonerstaub kann giftig sein. Die Emissionen von Laserdruckern sind kleiner als Feinstaubpartikel und können eingeatmet werden. Setze Geräte mit dem Siegel „Blauer Engel“ ein, hol Dir einen Tintenstrahldrucker oder verbanne den Drucker gleich ganz aus Deinen Räumen.

#7 Aggressive Putzmittel vermeiden

Tenside, Alkalien und Säuren in Putzmitteln schädigen die Raumluft. Trage eine Atemmaske, wenn Du solche Putzmittel benutzt, und öffne beim Putzen die Fenster. Besser sind hier übrigens Essigreiniger.

#8 Luftreiniger und Luftbefeuchter einsetzen

Neben regelmäßigem Lüften sind Luftreiniger das wohl beste Mittel um Deine Raumluft zu verbessern. Schadstoffe und Verunreinigungen werden entfernt, Bakterien und unangenehme Gerüche reduziert während gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit gesteigert wird. Du denkst, dass Luftbefeuchter ganz schön ätsch aussehen? Da täuschst Du Dich! Schau mal auf die Website von Zirbenlüfter*! Der Zirbenlüfter ist ein Luftreiniger aus Zirbenholz – damit verbindest Du ein ästhetisches Aussehen mit der Wirkung von Wasser, Verwirbelung und natürlich mit dem Duft der Zirbelkiefer.

 

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